Bei den technischen Hilfeleistungen seien die 16 Einsatzkräfte vor allem bei dem tödlichen Verkehrsunfall bei Leising großen psychischen Belastungen ausgesetzt gewesen. Wie man am besten damit umgeht, wurde bei einer Fortbildungsveranstaltung eingehend besprochen. Gut ausgegangen sei die Bergung eines Autos aus der Altmühl unterhalb der Brücke, bei der sich der zufällig vorbeikommende Mediziner Michael Mathis und die 15-jährige Schülerin Selina Hüller als mutige Lebensretter ausgezeichnet hätten. Neben diversen Übungen habe auch eine Einweisung in den Digitalfunk für 13 Aktive stattgefunden. Auf die Leistungsprüfungen im September habe man sich bei 18 Übungen vorbereitet.

Daneben seien neun neue Helme gekauft worden. Beckenbauer äußerte die Hoffnung, dass die Stadt noch zwei zusätzliche Funkgeräte finanzieren werde. Auch Jugendfeuerwehrwart und zweiter Kommandant Patrick Muschaweck zog Bilanz. Acht männliche und sechs weibliche Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren haben an sechs Übungen, darunter der Großübung in Biberbach, teilgenommen. Demnächst werden ihnen die neuen Jugendschutzanzüge zugeteilt. Außerdem ist in Kottingwörth seit einigen Monaten eine Kinderfeuerwehr im Aufbau. Als Beauftragte für die Acht- bis Zwölfjährigen hat sich Viktoria Schmidt zur Verfügung gestellt. Sie blickte auf das erste Treffen am 22. April und auf vier weitere Übungen zurück. Bisher hätten die fünf Buben und zwei Mädchen bei den Treffen, die monatlich angestrebt werden, mit großem Interesse mitgemacht. Es gebe inzwischen eine offizielle Zusage der Stadt, dass die Kinder über die Gemeindeunfallversicherung abgesichert sind. Beide Nachwuchsorganisationen stehen natürlich für weitere Interessenten offen. Kommandant Beckenbauer wies darauf hin, dass eine Aufnahme grundsätzlich mit einem Mindestalter von sechs Jahren möglich sei. Die offizielle Gründung der Kinderfeuerwehr stehe noch aus. Beckenbauer wies zudem auf einen Motorsägenlehrgang ausschließlich für Frauen im Herbst 2018 in Lenting hin.