Konzentriert lauschten die Kinder im Wald den gruseligen Geschichten.
Konzentriert lauschten die Kinder im Wald den gruseligen Geschichten.
Palm
Dietfurt
Initiiert wurde die Wanderung von Maria Hauk-Rakos und Mitarbeitern der Stadtbücherei. Hier war auch der Treffpunkt. Von dort ging es am Antonius-Brunnen vorbei in Richtung Kreuzberg. An der ersten Station im Wald hörten die Mädchen und Buben ein Märchen von einem klitzekleinen Knochen, den eine Frau fand und aus dem sie sich eine Suppe kochen wollte. Nachts hörte sie immer wieder eine Stimme, die den Knochen zurückforderte. Am Schluss der Geschichte erschraken alle, als sie mit lauter Stimme rief: „So nimm ihn doch!“

 

Weiter ging es über die Grotte und den freien Platz zu einem Marterl im Wald. Dort folgte die zweite Gruselgeschichte von einem winzig kleinem Gespenst. Nun waren die Kinder gut vorbereitet, um zur letzten Station zu gehen. Diese war für alle kleinen und großen Wanderer eine Überraschung. Es ging über den Kreuzbergweg hinunter zum Torbogen der Stadt Dietfurt. Im Torbogen befindet sich ein alter Gewölbekeller. Dieser war das Ziel der letzten Station.

Im Keller angekommen, wurden die Kinder von geheimnisvoller Beleuchtung und kleinen Gespenstern begrüßt. Hier gruselte sich nun auch der letzte mutige Wanderer. Ein russisches Märchen erzählte von Zaubergespenstern, die aus einem Buch heraus gelesen wurden und immer nur arbeiten wollten.

Der Kühle des Kellers entkommen, machten sich die Wanderer auf zu einer kleinen Stärkung in die Eisdiele. Die Stadt spendierte für jedes Kind zum Abschluss der Wanderung ein Eis.