Konrad Schauer aus Westerhofen (Kreidler, K54/0 M, 2 PS, Baujahr 1962): Die Maschine, mit der ich hier bin, ist auch unter Kreidler Florett Mokick bekannt und wurde auch so verkauft. Die ersten Kreidler-Modelle waren die K50 und K51. Zuhause habe ich noch einige, alte Zweiräder. Unter anderem eine Schwalbe S53, das letzte in der DDR entworfene Mokick von Simson, und eine Meister mit 150 Kubikzentimeter. Als Erstes habe ich mir ein altes Mofa gekauft. Ich bin bereits seit meiner Kindheit von Oldtimern begeistert. Mein Vater hatte verschiedene Traktoren, wie einen Lanz, einen Eicher und einen Güldner.

Hermann Pickl aus Denkendorf (DKW, F93, 40 PS, Baujahr 1958): Der DKW F93 ist ein deutscher Personenkraftwagen, den die damalige Auto Union von 1955 bis 1959 herstellte. Bei mir zu Hause stehen noch drei weitere Oldtimer - ein Goggomobil, ein Audi 80 und ein Mercedes 250. Und einen baue ich gerade auf, einen Urquattro mit 200 PS aus dem Jahr 1985. Der Quattro wurde früher von Doktor Holz aus Denkendorf gefahren und war als Notarztauto im Einsatz. Beim Herrichten helfen mir meine Spezis vom DKW-Club. Aber auch mein Schwiegersohn ist ein echter Autofreak, der mich beim Restaurieren unterstützt.

Hans Sperl aus Gelbelsee (BMW, 450, 27 PS, Baujahr 1982): Im Vergleich zu anderen Motorrädern ist meine BMW noch gar nicht so alt, obwohl sie schon 35 Jahre auf dem Buckel hat. Auf einem Treffen in Ingolstadt habe ich erfahren, dass bei Beilngries auch heuer wieder eine Zusammenkunft von Oldtimerfreunden stattfindet. Im Internet bin ich dann auf dieses Treffen in Wolfsbuch gestoßen. Bei mir zu Hause stehen noch weitere alte Fahrzeuge - hauptsächlich allerdings Bulldogs wie Schlüter, MAN und Deutz. Mein Vater hatte ein Landmaschinengeschäft und meine Mutter einen kleinen Bauernhof.

Benjamin Dürr aus Dietfurt (Holder, ED10, 10 PS, Baujahr 1955): Der ED 10 war der erste Diesel-Einachsschlepper der Welt. Durch das hohe Gewicht ist er ohne Differential schwer zu handhaben und außerdem sehr langsam, weil das Getriebe eigentlich für einen Benzinmotor gedacht war. Aber ich fahre sehr gern damit. Oft hänge ich einen Anhänger dran. Der Holder hat etwa 1400 Euro gekostet und ich musste ihn bloß ein wenig lackieren. In den nächsten Tagen kommt mit einer Dnepr 750 noch ein tolles Gespann dazu. Zum Abholen muss ich allerdings rund 500 Kilometer in Richtung Ukraine zurücklegen. ‹ŒUmfrage: Patzelt