Dienstag, 22.05.2012 |

 

02.11.2011 18:40 Uhr | 26x gelesen
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Vorreiter für Erneuerbare Energien


Bild: Vorreiter für Erneuerbare Energien. Dietfurt Dietfurt/Neumarkt (DK/mms) Nach den neuesten Zahlen nimmt der Landkreis Neumarkt mit knapp 50 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien unangefochten den Spitzenplatz in der Oberpfalz ein und liegt auch in Bayern und Deutschland ganz weit vorne mit diesem Wert.

Dietfurt/Neumarkt (DK/mms) Nach den neuesten Zahlen nimmt der Landkreis Neumarkt mit knapp 50 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien unangefochten den Spitzenplatz in der Oberpfalz ein und liegt auch in Bayern und Deutschland ganz weit vorne mit diesem Wert.


Dietfurt: Vorreiter für Erneuerbare Energien
Sonnige Aussichten: Nach aktuellen Zahlen gewinnt der Landkreis rund die Hälfte seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien. Das gesamte Energiekonzept wird Professor Markus Brautsch (rechts) dem Kreistag um Landrat Albert Löhner (links) noch im November vorstellen - Foto: Landratsamt
Verlässliche Zahlen, wie hoch der Anteil an Erneuerbaren Energien in der Großgemeinde Dietfurt ist, hat die Stadt laut Ernst Dietlmeier nicht. Während die ein oder andere Nachbargemeinde mittlerweile Energiekonzepte in Auftrag gegeben oder bereits vorliegen haben, ist dergleichen in Dietfurt aktuell nicht geplant.

Der Landkreis Neumarkt hat als erster in Bayern bereits 2005 für das Bezugsjahr 2004 einen Energiebericht als Magisterarbeit erstellen lassen. Aufbauend auf dieser Pionierarbeit hat der Landkreis Ende 2010 ein Energiekonzept für den gesamten Landkreis in Auftrag gegeben.

Mit tatkräftiger Förderung durch den Freistaat Bayern steht das Institut für Energietechnik der Hochschule Amberg-Weiden kurz vor der Fertigstellung. Landrat Albert Löhner (CSU) stimmte dazu nun zusammen mit seinen Mitarbeitern Michael Gottschalk und Walter Egelseer von der Abteilung Kreisentwicklung mit Professor Markus Brautsch die letzten Details im Landratsamt ab.

Das Energiekonzept soll noch im November im Kreistag vorgestellt und behandelt werden. „Damit werden wir unsere führende Position im Bereich Energieeffizienz und Einsatz regenerativer Energien in Bayern weiter ausbauen können. Schon jetzt haben wir im Landkreis einen enorm hohen Anteil an regenerativen Energien bei der Stromerzeugung“, zeigte sich Landrat Löhner mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden.

In Dietfurt wurden laut dem Geschäftsführenden Beamten Dietlmeier einzelne Energiekonzepte, unter anderem auch von Professor Brautsch, erstellt. Er hat beispielsweise untersucht, inwiefern der Bereich zwischen Rathaus und Kirche energetisch besser gestaltet werden könnte, etwa mit einem Blockheizkraftwerk. Von diesen Vorschlägen ist allerdings nichts in die Tat umgesetzt worden, weil sie „nicht wirtschaftlich waren“, wie Ernst Dietlmeier erläuterte.

Die Stadt versuche vor allem, eigene Einrichtungen zu optimieren, sagte er. So wurde die Straßenbeleuchtung umgestellt und zuletzt auch die Weihnachtsbeleuchtung. Eine Erhebung, die das gesamte Gebiet der Großgemeinde energetisch analysiert, ist laut Dietlmeier derzeit nicht geplant.

 




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