Zwölf raffinierte physikalische Objekte
Beilngries (DK) Schüler des Gymnasiums Beilngries veranstalten am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr im Haus des Gastes eine Ausstellung unter dem Titel „Physik zum Anfassen“. Zwölf raffinierte physikalische Objekte warten auf Besucher, die Schüler stehen beratend zur Seite.

Physik zum Anfassen: Die Schüler des Projekt-Seminars haben die letzten Vorbereitungen abgeschlossen. Zwölf physikalische Objekte (hier die Leonardo-Brücke) warten am Wochenende im Haus des Gastes auf Besucher.
Um den Besuch im Haus des Gastes für alle Interessierten zu einem echten Erlebnis zu machen, haben sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Schmid einiges einfallen lassen. Insgesamt zwölf physikalische Objekte warten nur darauf, einmal genauer erforscht zu werden.
Die Besucher haben dabei ausdrücklich die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und besondere Eindrücke zu gewinnen. Die Schüler stehen mit ihrem Fachwissen beratend zur Seite. Eine Leonardo-Brücke, der Zeitlupenfall, ein widerspenstiger Drehmomentkoffer, ein Drehteller und sogar ein Feuertornado – all das haben die Schüler gemeinsam mit Schmid im Laufe eines Jahres vorbereitet.
Seit der Umstellung auf das G12 sieht der Lehrplan für Gymnasien vor, dass die Schüler in der Oberstufe ein Projekt-Seminar absolvieren. Die Idee für „Physik zum Anfassen“ hatte Simon Schmid, das Interesse der Schülerinnen und Schüler war von Beginn an groß. Es gab sogar mehr Anmeldungen als Plätze im Kurs. Bereut hat die Wahl keiner der 13 jungen Leute.
„Neben der fachlichen Kompetenz stehen dabei Aspekte wie Gruppenarbeit, Planung und Organisation im Mittelpunkt“, führte Schmid aus. Bereits im vergangenen Jahr haben sie einen Teil der Ausstellung beim Ingolstädter Lernfest präsentiert und dort erste Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt. „Für das kommende Wochenende hoffen wir natürlich auf viele Besucher. In der Form hat es ein solches Projekt in der näheren Umgebung noch nicht gegeben“, fasste der Seminarleiter zusammen. „Physik zum Anfassen“ – ein besonderes Erlebnis.
Von Fabian Rieger
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