Am Donnerstagabend wurde nun ein weiteres Kapitel in dieser Geschichte geschrieben.

Bürgermeister Alexander Anetsberger teilte dem Gremium unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes mit, dass der dritte Sanierungsabschnitt nun erneut verschoben werden müsse. Eigentlich hätten die Arbeiten bereits in den zurückliegenden Sommerferien starten sollen. Wie berichtet, wurde daraus aber nichts. Inzwischen stehe fest, dass man heuer überhaupt nicht mehr zur Tat schreiten könne, ließ Anetsberger wissen. Als Grund nannte er die Verpflichtung zu einer europaweiten Ausschreibung zur Vergabe der Leistungen. Das habe monatelange Diskussionen mit den Architekten der ersten Sanierungsabschnitte nach sich gezogen, die nun zwar hoffentlich auf der Zielgeraden, aber noch nicht ganz abgeschlossen seien. "Mir ist das persönlich zuwider", betonte der Rathauschef. Der Plan sehe nun vor, die Sanierung ab den Sommerferien 2018 fortzusetzen, die beiden ausstehenden Abschnitte zusammenzulegen und dann dennoch plangemäß bis zum Sommer 2019 komplett fertig zu sein.