In der Ankündigung heißt es: "Der Blues und die bayerische Sprache. Das sind zwei urwüchsige Angelegenheiten. Und es sind zwei spezielle Themenwelten, die nicht nur gut zusammenpassen, sondern sich sogar hervorragend ergänzen." Der Musiker versichert, dass es ihm dank dieser Kombination erstmals gelungen sei, seine Gefühle direkt und unverfälscht in seiner Heimatsprache mittels Liedern auszudrücken - sei es nun auf humoristische, ironische, hintergründige oder ernste Art.

Schmitt verbindet mit seinem neuen Album bayerische Texte mit Blues-, R&B-, Soul- und Jazzelementen - gewissermaßen eine Rückbesinnung auf seine musikalischen und sprachlichen Wurzeln. Die Texte sind so bunt wie das Leben: Es geht um Ärger mit unliebsamen Zeitgenossen, um Anmachkatastrophen - "Des gehd ned guad" - und dem heute häufig zu hörenden, herzhaft betriebenen Fremdwörtermissbrauch. In "Sehnot" geht es mit nautischer Terminologie um die rosarote Beziehungsbrille, in "Sixdas" um die Neidgesellschaft und in "Nimma dahoam" wird klar, wie schmerzhaft der Verlust der Heimat sein kann. Karten gibt es noch in den Geschäftsstellen des DONAUKURIER, in der Touristinformation sowie im Pfarrbüro zum Preis von 18 Euro.