Aschbuch: Vom Kolosseum bis ins 18. Jahrhundert
Jede Menge Applaus hat es auch für die Gastgruppen aus Töging (links) und Dietfurt (rechts) gegeben.
Aschbuch

Als Hommage an den unvergessenen Musiker Falco starteten sich die zehn jungen Damen aus Töging heuer unter dem Motto "Rock me Amadeus". In prachtvollem Outfit, das an die Kleidung des 18. Jahrhunderts erinnerte, marschierten sie auf die in wechselndem Licht erstrahlende Bühne. Unter der Regie von Sabrina Münch schwangen sie ihre Beine unter anderem zu "Bitter sweet symphonie", "Peanut Butter Jelly", "Personal Jesus" und "Welcome to the dancefloor". An die durch den Ausbruch des Vesuv zerstörte Stadt Pompeji erinnerten die Chimichangas in einem weiteren Tanz.

Als einzige Showtanzgruppe hatte die Dollnsteiner Garde "Dollfahna" gleich mehrere junge Männer in ihren Reihen. Die acht Burschen waren nicht nur für die Hebefiguren der 15 Mädels zuständig, sondern wussten auch mit eigenen Tänzen zu begeistern. Auch die noch nicht offiziell inthronisierten Prinzessin Veronika II. und Prinz Andreas I. ließen es sich nicht nehmen, ihre Garde nach Aschbuch zu begleiten. Die Leitung der Tanzgruppe lag in den Händen von Mona Lenz.

Dann waren die zehn Mädels der Enkeringer Faschingsgesellschaft mit ihren Showtänzen unter dem Motto "Feuer und Eis" an der Reihe. Erst traten sie als coole Eisdamen auf, dann brachten sie in lodernden Röcken Feuer auf die Bühne. Trainerin Verena Kopp begeisterte mit einer Soloeinlage als quicklebendiges Tanzmariechen.

Einen großen Auftritt hatte auch die Dietfurter Kaisergarde. Unter dem Motto "Tanz der Gladiatoren" marschierte die Gruppe in voller Ausrüstung auf die zur Manege des Kolosseums umfunktionierte Bühne. Gekämpft wurde unter den Mitgliedern der Kaisergarde natürlich nicht - vielmehr ließen sie ihre Schwerter und Schilder rhythmisch zur treffend ausgewählten Musik kreisen. Reichlich Applaus erhielt auch Übungsleiterin Sabine Stiegler für die hervorragend einstudierte Choreografie. Bevor sich die Kaisergarde, bei der auch ein junger Mann mittanzen durfte, nach einer Zugabe verabschiedete, bat sie noch die Kinder zum Mitmachen auf die Bühne. Die Kleinen nahmen dieses Angebot sofort begeistert an.