Mittwoch, 18. Oktober 2017
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Extra KLASSE! Schülerbeiträge

Ingolstadt: Gegen die globale Erfassung

Gegen die globale Erfassung

Ingolstadt (DK) Die Schüler der 10. Klasse des Christoph-Scheiner-Gymnasiums Ingolstadt haben sich Gedanken über das soziale Internetportal Facebook gemacht und dazu Kommentare geschrieben. Zwei davon veröffentlichen wir hier:

Chips, Chips und noch mal Chips

Ingolstadt (DK) Von rechts hört man es knuspern. Von links kommt ein Rascheln und überall wird fleißig geknabbert und probiert. Es geht um Geschmack, Aussehen und Geruch. Was könnte es für eine Schulklasse Besseres geben, als Chips zu testen? Die Klasse Z 11A der Wirtschaftsschule Ingolstadt testete sie im Fach Projektarbeit. Der Sinn war, die Qualität der verschiedenen Produkte zu untersuchen, ohne zu wissen, welche Marke man gerade probiert. Erstaunliche Ergebnisse standen am Ende unseres Tests, die sogar den besten "Chips-Kenner" verblüfften.

Ingolstadt: Flotte Sprüche aufs Papier gebracht

Flotte Sprüche aufs Papier gebracht

Ingolstadt (yé) Erster Workshop zum Thema Artikel schreiben für Lehrer, die am KLASSE-Projekt teilnehmen: "Es gibt keinen Herrn und keine Frau in der Zeitung. Nennen Sie immer Vor- und Nachnamen – und die müssen richtig geschrieben sein. Gehen Sie nicht chronologisch vor, sondern fangen Sie mit dem Wichtigsten an, denn ein peppiger Anfang ist das A und O eines Artikels. Haben Sie den Mut, Unwichtiges einfach wegzulassen ...", nannte DK-Redakteurin Verena Doyé nur einige Punkte, die beim Artikel schreiben zu beachten sind. Rund 30 Lehrkräfte aus dem Vebreitungsgebiet der Zeitung und aus allen Schularten wollten wissen, wie man es richtig macht, und was sie ihren Schülern vermitteln können.

: Typisch Italiener: Luigi der Frauenheld

Typisch Italiener: Luigi der Frauenheld

Luigi, der Frauenheld aus Italien, und Olek, der Hartz-IV-Empfänger aus Polen mit dem langen Vorstrafenregister, warten – sich prügelnd – auf ihre Freundinnen, zwei dünne Blondinen, die im Badezimmer gestylt auf- und abgehen, weil auf dem Shampoo "wash & go" steht. Wir dürfen auch die Kopftuch tragende Ayse nicht vergessen, die schon frühmorgens vor dem Billigdiscounter steht oder mit ihren vielen Kindern, beladen mit voll gepackten Einkaufstüten, ihrem vollschlanken Ehemann "hinterherdackelt".

Das Schulsystem ist sanierungsbedürftig

Die Schüler meckern, die Eltern sind am Verzweifeln, und auch die Lehrer sind mehr als skeptisch: Die Vorteile des vor gut sieben Jahren eingeführten achtstufigen Gymnasiums sind sehr umstritten. Doch der bayerische Staat verteidigt sein Modell eisern. Zumal jetzt eine Studie ergeben hat, dass Bayerns Neuntklässler den Alterskollegen aus dem Norden haushoch überlegen sind.

: Verletzung der Privatsphäre

Verletzung der Privatsphäre

Wer hat in den vergangenen Wochen nicht von Google Street View gehört, das offensichtlich in jedermanns Privatsphäre eindringt? Doch was steckt dahinter

: Die kurze Leitung nach Athen

Die kurze Leitung nach Athen

Der Konferenzraum ist in dezenten Pastelltönen gehalten. In der Mitte steht eine große Tischrunde. An einem Ende sitzen zwölf junge Leute, die in der Sprachenschule inlingua ihre Ausbildung zum staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondenten absolvieren und ein entsprechend großes Interesse an einem fremdsprachigen Berufsalltag mitbringen. Am anderen Ende sitzt eine sehr freundliche Dame: Sevi Ponti ist Marketingleiterin bei Media-Saturn Griechenland – und befindet sich in eben diesem Moment in Athen.

: Frauen in Not eine neue Zukunft geben

Frauen in Not eine neue Zukunft geben

"Jeder von uns hat ein Zuhause, aber es gibt viele Frauen, die keines haben . . .", erzählte Soni Unterreithmeier. "Jeder hat Träume und Wünsche und möchte diese erfüllen. Auch Frauen aus Osteuropa, Afrika und anderen Ländern. Der krasse Unterschied: Solche Frauen – meist um die 18 Jahre alt – werden oft hinters Licht geführt und gelangen ungewollt an Menschenhändler . . ., berichtet Unterreithmeier weiter, die den Schülerinnen der zehnten Klassen an der Maria-Ward-Realschule Eichstätt einen Vortag über den Verein Solwodi hielt.

ELENA – ein Vorteil?

ELENA (elektronischer Entgeltnachweis) wurde im Januar 2010 in Deutschland eingeführt, um den Papierverbrauch zu senken, indem man Informationen per Computer abrufen kann. Das innovative ELENA-Verfahren verbessert den Datenaustausch unter Arbeitgebern und Behörden. Dies entlastet die Bürokratiekosten der Unternehmer um etwa 85 Millionen Euro, die durch Papierbeschaffung entstehen.

: Nicht nur Manager haben Stress

Nicht nur Manager haben Stress

Es sind meist die Schülerinnen und Schüler, die gute Noten haben möchten, sich sehr stark im Schulleben dafür engagieren und auch in ihrer Freizeit ständig unter Spannung leben. Diese Jugendlichen machen sich oft einen ungemein großen Leistungsdruck, der sich in Stress äußern kann. Die Folge sind Zusammenbrüche, Krankheiten wie Bulimie oder Formen von Selbstschädigung. Nach einer Studie der Universität Jena ist jede dritte Schülerin in Deutschland essgestört.

Aussis kann so leicht nichts erschüttern: "No worries"

Hat nicht schon mal jeder davon geträumt, seinen Alltag für einige Zeit zu verlassen? Raus aus dem täglichen Rhythmus des Aufstehens, dem Gang in die Arbeit oder in die Schule und dem abendlichem "Durchzappen" vor dem Fernseher, bevor man schlafen geht

: Der tägliche Kampf mit der Linie 26

Der tägliche Kampf mit der Linie 26

Morgens, 6.56 Uhr: Wie an jedem Schultag hält der Bus der Linie 26 "Pförring – Christoph-Scheiner-Gymnasium", der als Schulbus von der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft (INVG) eingesetzt wird, an der Haltestelle "Vohburg". Und wie an jedem Schultag ist er auch wieder voll besetzt. Wenn man in Vohburg noch einen Sitzplatz ergattert, grenzt das an ein Wunder, denn schon nach den ersten Haltestellen sind fast alle Plätze besetzt. Die restlichen werden dann für Freunde und Bekannte belegt, die später zusteigen. Für die übrigen Schüler bleiben nur noch die oft sehr unbequemen und unsicheren Stehplätze.

Frauen in Not eine neue Zukunft geben

"Jeder von uns hat ein Zuhause, aber es gibt viele Frauen, die keines haben . . .", erzählte Soni Unterreithmeier. "Jeder hat Träume und Wünsche und möchte diese erfüllen. Auch Frauen aus Osteuropa, Afrika und anderen Ländern. Der krasse Unterschied: Solche Frauen – meist um die 18 Jahre alt – werden oft hinters Licht geführt und gelangen ungewollt an Menschenhändler . . ., berichtet Unterreithmeier weiter, die den Schülerinnen der zehnten Klassen an der Maria-Ward-Realschule Eichstätt einen Vortag über den Verein Solwodi hielt.

Nicht nur Manager haben Stress

Es sind meist die Schülerinnen und Schüler, die gute Noten haben möchten, sich sehr stark im Schulleben dafür engagieren und auch in ihrer Freizeit ständig unter Spannung leben. Diese Jugendlichen machen sich oft einen ungemein großen Leistungsdruck, der sich in Stress äußern kann. Die Folge sind Zusammenbrüche, Krankheiten wie Bulimie oder Formen von Selbstschädigung. Nach einer Studie der Universität Jena ist jede dritte Schülerin in Deutschland essgestört.

Damit die Bewerbung auf dem A-Stapel landet

A-Stapel, B-Stapel, C-Stapel – bewerben ist nicht einfach. Die meisten Bewerbungen scheitern schon an der Kommasetzung oder Rechtschreibung. Solche Schreiben landen nach wenigen Minuten auf dem C-Stapel, und die Verfasser stehen weiter ohne Studienplatz oder Job da.

Hilfe bei der Recherche

Ingolstadt (DK) Wer kennt das nicht? Die Facharbeit, das Referat oder die Präsentation müssen nächste Woche fertig sein, doch man hat bis jetzt immer noch keine brauchbaren Informationen gefunden. Das kann daran liegen, dass man die falschen Quellen benutzt, oder auch daran, dass man nicht weiß, wo man überhaupt suchen soll. Jetzt wäre Hilfe gut.

Hoffnung auf Aufschwung im neuen Jahr

2010 – ein Jahr, in dem es vor allem wirtschaftlich in unserem Land wieder bergauf gehen soll. Doch auch jetzt noch, im Jahr drei nach dem Beginn der Weltwirtschaftskrise, zieht genau diese weiter ihre Kreise. Ihren Ursprung findet sie in der US-Immobilienkrise im Sommer 2007, als nach einer langen Phase der Preissteigerung die Immobilienpreise in den USA in den Keller stürzten. Diese Entwicklung war dafür verantwortlich, dass viele der Kreditnehmer, die sich an den Immobilienspekulationen beteiligt hatten, nicht mehr in der Lage waren, weiterhin ihre Kredite zu tilgen, und die Banken blieben so auf ihren Darlehen sitzen. Viele wichtige Finanzinstitute, für die der Staat nicht länger bereit war, in die Bresche zu springen, waren nun gezwungen, Insolvenz anzumelden.

Über den Tellerrand hinausschauen

Lernziele, Noten, Stress, Hausaufgaben, Lehrer, Verweis – das sind Begriffe, die oft als Erstes genannt werden, wenn es um das Thema Schule geht. Gewalt, Mobbing, Psychoterror, ADS sind Themen, die oft in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Man möchte fast meinen, Schule ist eine Zwangsveranstaltung, die sich zwischen geschlossener Psychiatrie und Jugendvollzugsanstalt bewegt. Unsere Erfahrung ist aber eine andere.

Nichts ist mehr privat

Wenn am Wochenende wieder hunderte Jugendliche und ein Dutzend Partyfotografen in Ingolstadt in den Discos feiern, ist das eines der bestdokumentiertesten Ereignisse der ganzen Woche. Eine Generation, die ohne Internet, ohne zwanghaftes Mitteilungsbedürfnis und ohne virtuelle Identität glücklich ist, ist heute nicht mehr vorstellbar. Denn mittlerweile ist "Sehen und gesehen werden" nicht nur im realen Leben wichtig, sondern auch ein Grundsatz, der im Internet verfolgt wird. Durch so genannte Communities können Jugendliche mit ihren Altersgenossen Kontakt halten, Fotos posten, Freunde adden, Videos austauschen und Blogs schreiben.

Mit 2,4 Promille zum Notarzt

Immer mehr Jugendliche unterschätzen die Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums. Ein Beispiel ist ein 18-jähriger Schüler aus Hamburg: Auf dem Heimweg von einer Silvesterparty erfror der junge Mann. Mit 2,44 Promille und nur einem T-Shirt bekleidet konnte ihm nicht einmal mehr vom Notarzt geholfen werden. Freunde des Toten bestätigen, dass er nie durch übermäßigen Alkoholkonsum aufgefallen sei.

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