Sogar kleine Tricks kann man ihnen beibringen. "Heu ist das Wichtigste", erklärt die Kaninchen-Züchterin Silvia Eberhard. "Und frisches Wasser." Außerdem ab und zu ein Kohlrabi-Blatt und im Sommer frische Kräuter. Denn die Tiere sollen ja lange und glücklich leben.

Der richtige Speiseplan ist aber nur ein Teil für ein gutes Kaninchen-Leben. Wichtig ist auch, dass zwei Kaninchen zusammenleben, denn alleine sind die Tiere ansonsten traurig. In der Natur leben die Tiere in Gruppen.

Allerdings muss man auch hier aufpassen. Denn zwei Weibchen zusammen streiten oft und zwei Männchen raufen schon mal. Deshalb empfiehlt es sich, einen kastrierten Rammler zu einem Weibchen zu setzen. Rammler heißen die männlichen Kaninchen. Kastriert bedeutet, das Tier kann keine Kinder mehr zeugen. Denn sonst hat man plötzlich mehr Kaninchen im Stall als gewünscht.

Und wer glaubt, dass nur Hunde Tricks lernen können, der irrt sich gewaltig. "Ich kenne Kaninchen, die auf Kommando durch einen Reifen springen können oder aufs Katzenklo gehen", erzählt die Züchterin.