Auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt stehen mit Felsendom und Al-Aksa-Moschee zwei bedeutende Heiligtümer der Muslime. Sie glauben, dass der Gründer des Islams, der Prophet Mohammed, vom Felsendom aus in den Himmel aufgestiegen ist. Die beiden Gebäude stehen dort, wo früher einmal der von Juden gebaute Jerusalemer Tempel stand.

Zweimal zerstörten ihre Feinde das Heiligtum - einmal die Babylonier und einmal die Römer. Nur die westliche Wand ist davon übrig geblieben. Juden nennen sie die Klagemauer. Dort versammeln sie sich heute zum Gebet. Damit nicht genug, denn auch für die Christen ist Jerusalem von sehr großer Bedeutung. Ihre Pilgerstätte ist die Grabeskirche, die laut ihrem Glauben an der Stelle steht, wo Jesus Christus gekreuzigt und begraben wurde.

Darum ist Jerusalem für Muslime, Juden und auch für Christen eine heilige Stadt. Jedes Jahr kommen mehr als zwei Millionen Touristen, die sich die Stadt ansehen wollen. 850 000 Menschen wohnen dort. ‹ŒSeite 4